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Geschrieben von: Administrator
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Donnerstag, den 26. November 2009 um 12:18 Uhr |
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Die Strecke des Sparkassen Railwayruns führt, wie der Name schon sagt, über einen ehemaligen Bahndamm zwischen Hattingen und Sprockhövel. Auf dieser für die Kohle- und Stahlregion im südlichen Ruhrgebiet geschichtsträchtigen Strecke befindet sich heute ein idyllischer Rad- und Wanderweg, der optimale Bedingungen für Freizeit- und Leistungssportler bietet.
Die Strecke Barmen-Hattingen war die zweite Nord-Süd-Verbindung durch das Ruhrtal neben der ehemaligen Prinz-Wilhelm-Eisenbahn Vohwinkel-Steele.
Zur damaligen Zeit galt der Streckenbau als äußerst schwierig: Zwischen Schee und Hattingen (15km) mußte ein Gefälle von 185 Metern überwunden werden.
| 1873 |
Die Rheinische Eisenbahngesellschaft erhielt die Konzession zum Bau der Strecke. Wegen der Geländeschwierigkeiten wurde der Bau zunächst zurückgestellt. |
| 1880 |
Verstaatlichung der Rheinischen Eisenbahngesellschaft. |
| 1882 |
Beginn der Bauarbeiten. |
| 1884 |
20. Mai: Eröffnung der Strecke
Länge der Strecke vom Bahnhof Oberbarmen bis Bahnhof Hattingen: 23km.
Während der Hauptbauzeit waren bis zu 1000 Arbeiter beschäftigt. Der Oberbau bestand aus 9 Meter langen Stahlschienen, die auf eisernen Querschwellen ruhten.
Das Unterbett des Gleises bestand aus kleingeschlagenem Steinmaterial. Die Bahnhöfe Schee und Sprockhövel wurden aus massivem Bruchsteinmauerwerk errichtet; die Haltestelle Oberbredenscheid war lediglich ein Güterschuppen.
Zwei Tunnel mußten gebaut werden: Scheetunnel, 721 Meter lang, Bauzeit 2 1/2 Jahre, 1902 erhielt er eine zweite separate Tunnelröhre. Schulenbergtunnel, 195 Meter lang.
Die Gesamtkosten lagen zwischen 6 und 8 Millionen Reichsmark.
Die Bahn wurde als eingleisige Vollbahn gebaut, anfangs jedoch nur als Sekundärbahn betrieben: In jeder Richtung verkehrten täglich vier Züge. |
| 1889 |
Die Nebenstrecke Schee-Haßlinghausen-Silscheide wurde eröffnet.
Die Personenzüge verkehrten später im 20-Minuten-Takt. Hauptbeförderungsgut war jedoch die Steinkohle. Allein auf dem Gebiet der heutigen Stadt Sprockhövel förderten zur Zeit der Eröffnung der Strecke mehr als 20 Zechen, deren Kohlen bislang auf Pferdefuhrwerken transportiert werden mussten.
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| 1954 |
Der Personenverkehr erfolgte auf Schienenbussen. |
| 1969 |
Schließung der Zeche Alte Haase. Sie war die beste Kundin der Bahn. Die Personenbeförderung ging immer mehr zurück; verstärkt wird die Schließung der Strecke diskutiert. |
| 1974 |
Die Stückgutförderung auf dem Bahnhof Sprockhövel wurde eingestellt. |
| 1979 |
1. Dezember: Die Personenbeförderung wurde eingestellt. |
| 1982 |
23. Mai: Die Stecke wurde auch für den Güterverkehr stillgelegt. Bereits vor der Stilllegung bestehen Pläne, die Strecke zum Rad- und Wanderweg auszubauen. |
| 1991 |
30. Oktober: Rad- und Wanderweg zwischen Bahnhof Schee und Bahnhof Sprockhövel fertiggestellt. |
| 1994 |
29. Mai: Fertigstellung zwischen Bahnhof Sprockhövel und der Hattinger Schulenburg. |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 12:58 Uhr |